Verbundprojekt: I4C - Intelligence for Cities

Laufzeit des Vorhabens: 01.01.2021 - 31.12.2023
Förderkennzeichen: 67KI2029B
Förderprogramm: KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen

KI-basierte Anpassung von Städten an den Klimawandel - von Daten über Prädiktion zu Entscheidungen

Weltweit leben immer mehr Menschen in Städten. In Deutschland sind es über 75 Prozent der Bevölkerung. Das Problem: Urbane Räume sind besonders anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels, z.B. für extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Hochwasser und Stürme. Ziel ist es, trotzdem den Schutz und das Wohlbefinden der Stadtbevölkerung zu gewährleisten und die Wirtschaftsleistung zu sichern. Hier spielt eine zukunftsorientierte Stadtplanung eine wichtige Rolle. 

Aufgrund der Komplexität städtischer Systeme können Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) zu einer schnelleren und lokal angepassten Lösungsfindung beitragen. Im interdisziplinären Projekt I4C - Intelligence for Cities werden unterschiedliche KI-Methoden erforscht, die im Rahmen von planerischen, politischen und rechtlichen Maßnahmen eingesetzt werden können, um die Anpassungsfähigkeit von Städten an Extremereignisse zu verbessern. 

Daten zur städtischen Geometrie und Umweltdaten bilden die Basis, um das lokale städtische Klima detailliert erfassen und daraus Maßnahmen für eine verbesserte Klimaanpassung ableiten zu können. Mehr Infos

Mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz werden lokal präzise Vorhersagemodelle für Städte möglich, die sowohl die komplexe städtische Bebauung als auch lokale Umweltdaten integrieren. Mehr Infos

Die im Projekt entwickelten KI-Tools sollen dazu beitragen, die Anpassungsfähigkeit von Städten an den Klimawandel zu erhöhen. Aus diesem Grund werden diese zugleich auf ihre Praxistauglichkeit untersucht. Mehr Infos

Ethische und datenschutzrechtliche Fragen, die bei der Erhebung und Nutzung von Daten aufgeworfen werden, werden in datenschutzrechtlichen Trainings sowie im Rahmen von Ethikworkshops begleitet. Mehr Infos

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.