Abbildung 1: Fe, Al, Zn und Cu Coupons zur Bestimmung der atmosphärischen Korrosivität nach ISO 9223
Abbildung 2: Schnitt durch einen ferritischen Stahl nach korrosiver Beanspruchung. Mittels EDX/XRD kann die Oxidstruktur bestimmt werden.

KorrFu

Projekttitel: Untersuchung der Wirkzusammenhänge von korrosiven Belastungen

Korrosionseffekte können die Lebens- und Nutzungsdauer von korrosionsanfälligen Konstruktionen maßgeblich verkürzen und damit die Nachhaltigkeit einer Infrastruktur im Lebenszyklus stark verringern. Die Bewertung der Strukturen erfolgt bislang überwiegend phänomenologisch und erlaubt keine wissenschaftlich fundierte, auf Messungen und Modellen beruhende Prognose der Restlebensdauer und der optimalen Instandhaltungs- und –setzungszeitpunkte. Hierzu ist es erforderlich die Korrosion über ihre Entstehung und Ausbreitung hin zu ihren Auswirkungen auf Material und Konstruktionsebene hin zu verstehen und in Modelle zu überführen. Ist eine Überführung in Modelle erfolgreich, so kann zum einen eine Lebensdauerprognoseerstellt werden. Zum anderen soll die Abhängigkeit der Korrosion bezüglich einzelner Umwelteinflüsse oder Werkstoffparameter quantifizierbar sein. Nur durch das vertiefte Verständnis von Einwirkung und Auswirkung der Einwirkung auf den Ebenen Materialdegradation und Gesamtkonstruktionsstabilität kann die Nachhaltigkeit der Konstruktionen mit optimierten Schutzmaßnahmen effektiv gesteigert werden.